#AlfaLoversDay am Hockenheimring

Hockenheimring wir kommen!

So ein Bericht ist immer etwas sehr persönliches, da man eine Veranstaltung, hier den #AlfaLoversDay von Alfa Romeo, aus seiner ganzen eigenen Sicht beschreibt. Zu der Vorbereitung kann man sagen, alles war sehr gut durchorganisiert. Wir haben im Vorfeld alle nötigen Informationen mit Anfahrtsplan aus verschiedenen Richtungen, Ablauf, Gruppeneinteilungen und Parkzettel per Email erhalten.  So wussten wir, dass es verschiedene Gruppen geben wird, die zeitversetzt an den Workshops oder der Testfahrt teilnehmen.

Anreise: Wir sind um ca. 7:15 Uhr in Hirschaid aufgebrochen. Zu Beginn sind wir gut durchgekommen, nur am Dreieck Heilbronn gab es einige Verzögerungen. In Hockenheim angekommen, war der Hockenheimring wie erwartet gut ausgeschildert. Wir fanden ziemlich schnell zu der Veranstaltung und einen Parkplatz.

 

Vor Ort: Das Gelände war groß, aber nicht zu groß. Die Anmeldung war gleich vorne dran, also unverfehlbar. Nach der Akkreditierung (wir waren Team Grün – Virus Alfa) haben wir uns noch etwas umgesehen. Es gab draußen einen Stand mit heißen Getränken (für die Kaffeesüchtigen und die, die gar keinen Kaffee mögen gab es auch mehrere Auswahlmöglichkeiten), einen Stand mit kleinen Häppchen, der dann auch Burritos im Angebot hatte und im Inneren waren zwei Stationen mit kalten Getränken.  Wir konnten auch auf das Gebäude und auf die Strecke herunterschauen. Das war sehr interessant, da ein Alfo Romeo 4C, bei dem man mitfahren konnte, die Guilias und Stelvios die Strecke am Fahrerlager gefahren sind. Der Sound war einfach nur genial.

 

Es gab einen groben Ablaufplan, Ankunftszeit war 10 Uhr, 10:30 Uhr wurden wir von Giorgio Gorelli und dem Team begrüßt. Ab 11 Uhr wurden wir dann in den Gruppen zu unseren jeweiligen Veranstaltungen geführt.

 

 

Für das Team grün stand zuerst der Workshop Historie auf dem Plan. Hier wurde uns erzählt, dass es eine lange Verbindung zwischen Alfa Romeo und Deutschland besteht, da einige deutsche Fahrer mit dem Alfa Romeo einige Siege eingefahren haben. Auch das typische Rot kam durch die Deutschen, in Italien wurden weiße Autos verkauft.

 

 

Nach diesem Workshop kam eines der Highlights des Tages: die Testfahrt mit dem Stelvio und dem Giulia Q auf der Ostkurve.

 

 

Es gab jeweils 5 Autos vom Stelvio und dem Giulia. Wir wurden in noch kleinere Teams aufgeteilt und dann wurde im Wechsel gefahren. Vor jeder Gruppe fuhr ein erfahrener Fahrer, der über Funk die Strecke mit uns abgefahren ist.  Es gab 5 hübsche und freundliche Damen, die uns geholfen haben, die vom Veranstalter gesponserten Speicherkarten in  die Dashcams zu schieben. Wir sind zuerst den Stelvio gefahren. Die Stelvio First Edition sorgt durch einen 2.0 Turbo-Benzinmotor mit 280 PS für den typischen Alfa Romeo Fahrspaß, kombiniert mit einem 8-Stufen-Automatikgetriebe, das über Aluminium-Schaltwippen am Lenkrad bedienbar ist. Darüber hinaus ist der Stelvio mit dem neuen Allradantrieb Alfa Q4 ausgestattet, der die Traktion der Reifen in allen Fahrsituationen optimiert und so die Leistungsfähigkeit, Effizienz und Sicherheit erhöht. Vieles, was wir da am eigenen Körper erlebt haben, wurde uns dann hinterher im Produktworkshop erklärt. Da wir den hintersten Wagen hatten, hatten wir einen guten Überblick, wie sich die anderen Mitfahrer angestellt haben. Beim Stelvio haben wir keine große Problematiken festgestellt, alle sind zügig vom Fleck gekommen und wir sind ziemlich alle in perfekter Linie konstant mit passendem Abstand vorwärts gekommen.

 

 

Wie gesagt, danach war dann der Giulia Q an der Reihe. Die Vorfreude war sehr groß, 510 PS auf einer Rennstrecke auszutesten. Der Start war sehr flüssig. Wieder hatten wir das letzte Auto, wieder hatten wir die Mitfahrer im Blick. Was ich vorhin nicht angesprochen habe, zuerst war der „schnellste Streckenabschnitt“ dran, der dann in den „langsamsten“ übergegangen ist. Hier hat man das „Biest“ Giulia kennen gelernt. Der Fahrer vor uns hat die Bremsen etwas unterschätzt, sodass er so abrupt abgebremst hat, dass wir ebenfalls ruckartig ausgebremst wurden. Ein sehr interessanter Einstieg in die Runde. Wir sind ja jeweils zusammen gefahren, da sich meine Freundin nicht getraut hat selbst zu fahren.  Nach dieser Situation war sie etwas nervös. Sie hat während der Fahrt ein Video von mir gemacht, damit man das mit dem Video aus der Dashcam zusammenschneiden kann. Sie hat sowohl ihr Handy wie auch meine Kamera fest umklammert. Ich als Fahrer kann nur sagen, schade dass wir nur Konvoi gefahren sind, so ein bisschen mehr austesten hätte mir auch Spaß gemacht. Aber die Instruktionen aus dem weißen Auto waren sehr hilfreich.  Leider habe ich es nicht geschafft, der Giulia 250km/h rauszukitzeln, dafür war die Strecke dann zu kurz, aber 230km/h habe ich geschafft. :)

 

 

Von der Tribüne aus konnten wir dann im Anschluss den anderen Fahrern zuschauen. Auch das war sehr interessant. So konnten wir dann feststellen, dass man sowohl von hinten (was wir ja schon gesehen haben) als auch von vorne Warnhinweise gibt. Hinten blinken die Blinker wie beim Betätigen des Warnblinklichts und von vorne ist der Hinweis wie Lichthupe.

 

 

Zurück im Fahrerlager hatten wir wie beim Stelvio kurz erwähnt den Produktworkshop. Es war wirklich interessant ein Auto mal aus der Sicht der Marke erklärt zu bekommen. Was macht den Stelvio nun so besonders? Er vereint den Fahrspaß, den man mit einem Auto wie der Giulia hat, mit den praktischen Aspekten eines Kombis. Nur eben schicker. Ich denke mal jeder Autohersteller achtet auf Performance, Leistung, Ergonomie, doch der Vortrag hat mir deutlich gemacht, dass der Stelvio noch mal etwas ganz Besonderes ist. Alfa Romeo hat es sich zum Ziel gemacht, ein entspanntes und ausgewogenes Fahren, das trotzdem spritzig ist und Spaß macht. Dieser Vortrag war für mich ebenso ein Highlight wie am Ende des Tages dem Designer bei seiner Arbeit zuzuschauen.

 

 

Und damit kommen wir zum letzten Workshop, dem Design Workshop. Uns wurde vermittelt, dass Alfa Romeo seine Charakteristika hat, wie vorne das Emblem und der Grill. Außerdem sollte das Interieur eine intuitive Bedienung haben. Um uns deutlich zu machen, wie wichtig dieser Aspekt ist, wurden uns Skizzen gezeigt.

 

 

Im Anschluss darauf zeichnete der Designer den Stelvio Freihand als Skizze. Leider wurde diese einem anderen Teilnehmer geschenkt.

 

 

Zum Abschied gab es dann für uns jeweils einen Alfa Romeo Bag mit einem Prospekt zum Thema Stelvio und ein Buch über Alfa Romeo.

 

 

Es war eine sehr gelungene Veranstaltung und wir sind froh, dass wir dabei sein durften.

 

 

 



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